Dornfortsatzspreizer

Eine Verengung des Wirbelkanals wurde bislang häufig generell mit einer Erweiterung des Wirbelkanals durch Entfernung von Knochen-, Bandscheiben- und Bandgewebe therapiert, häufig auch in Kombination mit einer Versteifung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts.

In vielen Fällen ist eine ausreichende Erweiterung des Nervenkanals durch Einsetzung eines Spreizers zwischen den Dornfortsätzen möglich. Dazu ist eine ca. 15-minütige OP in Voll- oder Lokalanästhesie notwendig. Die Beweglichkeit bleibt vollständig erhalten. Noch am OP-Tag kann mit der Mobilisation begonnen werden.

Der Krankenhausaufenthalt beträgt 2 – 3 Tage, die Arbeit kann meist nach 10 Tagen wieder angetreten werden.